Planen Sie ihren Gemüsegarten!

Eine gute Anbauplanung ist sehr hilfreich, einfach und dennoch wesentlich, weil sie zum Ernte-Erfolg im Gemüsegarten beiträgt.
 
oraussetzung für eine erfolgreiche Anbauplanung ist eine Grundrisszeichnung des eigenen Gemüsegartens. Anschließend sollte man eine Auflistung aller Pflanzenarten machen, die man gerne im eigenen Gemüsegarten anbauen möchte. Dabei sollte man auf die individuelle Wasseraufnahme und den jeweiligen Flächenbedarf jeder Pflanze achten. Nun kann man die Pflanzenarten in zwei Gruppen einteilen: man unterscheidet zwischen Haupt- und Nebenkulturen. Hauptkulturen sind Pflanzen, die eine längere Wachstumszeit und mehr Ressourcen erfordern, wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln und Gurken. Hauptkulturen sollte man während der Anbauplanung als erstes in die Skizze eingetragen. Nebenkulturen hingegen, haben eine kürzere Kulturzeit. Beispiele für Nebenkulturen sind Grünkohl, Spinat, Salat, Radicchio und Blumenkohl.

Für einen gelungenen Gemüsegarten empfehlen wir Mischkulturen zu gestalten, das heißt eine Kombination aus Haupt- und Nebenkulturen. Diese sogenannte Mischkultur hat den Vorteil, dass die Pflanzen sich untereinander nicht viel Konkurrenz machen und die Nährstoffe im Boden besser ausgenutzt werden, da sie verschiedene Nährstoffe aus dem Boden nutzen und unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Beleuchtung und Bewässerung haben.
Beginnen Sie nun mit der Anbauplanung indem Sie alle ausgesuchten Gemüsearten in die Grundrisszeichung ihres Gemüsegartens eintragen. Zudem hilft Ihnen Ihre Skizze die Wegeplanung im Garten zu gestalten. Die Wege zwischen den Beeten sollten mindestens 30 cm breit sein, damit die Pflanzen leicht zugänglich sind.

Die Skizze hilft auch zu verstehen, welchen Gartenbedarf Sie für Ihren Garten benötigen: Sicherheitsnetze, Holzbohlen, Bambusstäbe usw...