Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

Die richtige Pflege hält Ihren Hund gesund

Körperpflege ist für die Erhaltung der Gesundheit Ihres vierbeinigen Freundes wichtig. Mit der Unterstützung eines Hundefriseurs oder Ihres Tierarztes können Sie die wichtigsten Handgriffe erlernen. Nachfolgend ein paar Pflegetipps. Alle Produkte, die Sie dazu benötigen, finden Sie im GARTENmarkt in Ihrer Nähe.
 
 
 
Fell
Gesundes Fell schützt vor der Witterung und Angriffen von Artgenossen und Parasiten. Auch den aktuellen Gesundheitszustand kann man am Fell erkennen. Ein Hund mit stumpfem Fell und schuppender Haut kann nicht gesund sein. Hingegen zeugen ein glänzendes Fell und elastische Haut von Gesundheit und Wohlbefinden. Sorgfältige Fellpflege und eine saubere Umgebung mit regelmäßig gewaschener Hundedecke sind die Voraussetzungen für ein gesundes Fell. Tägliches Bürsten und Kämmen ist für die meisten Hunde eine willkommene Zuwendung. Spezielle Entfilzungskämme und –bürsten erleichtern die Fellpflege. Hunde sollten nur gebadet werden, wenn sie stark verschmutzt sind. Dazu verwenden Sie am besten ein spezielles Hundeshampoo. Vor dem Angriff von Parasiten schützen zusätzlich spezielle Halsbänder oder Tinkturen ohne gefährliche Insektizide.

Ohren
Hunde erfassen einen extrem breiten Frequenzbereich. Daher reagieren sie auf Signale, die für Menschen unhörbar sind, wie z.B. eine Hochfrequenzpfeife. Die Ohren Ihres Hundes müssen regelmäßig kontrolliert werden! Speziell bei Rassen mit Schlappohren können Probleme durch Wärme, Feuchtigkeit oder Fremdkörper auftreten. Wenn der Gehörgang verschmutzt ist, wird eine spezielle Ohrenpflegelotion (beim Tierarzt erhältlich) eingeträufelt und das Ohr behutsam massiert. Der Hund wird sich anschließend schütteln, wobei sich der Schmutz lost und auf natürliche Weise entfernt wird. Bitte auf keinen Fall Wattestäbchen verwenden. Die komplizierten Gehörgänge der Hunde könnten dabei verletzt werden. Die Haare in den Ohren Ihres Hundes bitte niemals kurz schneiden, sondern einfach mit einer schnellen Bewegung herauszupfen.

Zähne
Hauptursache für Zahnerkrankungen bei Hunden sind die Essgewohnheiten moderner Haustiere. Größtenteils werden die Tiere mit so genanntem Nassfutter versorgt. Dies ist inzwischen so verarbeitet, dass die Tiere nicht mehr ordentlich kauen müssen, um die Nahrung schlucken zu können. Kommen noch kleine Leckereien wie Hundeschokolade oder Ähnliches hinzu, bildet sich automatisch Zahnbelag an
den Zähnen. Wird dieser nicht entfernt, bildet sich Zahnstein. Besonders schlimm wird es, wenn sich der Zahnstein in den Zahntaschen festsetzt. Es kommt zu Entzündungen am Zahnfleisch, im Endstadium fallen die Zähne aus und das Tier kann keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Kontrollieren Sie wöchentlich das Gebiss Ihres Hundes. Der Gang zum Tierarzt ist bei entzündeten Stellen, abgebrochenen
Zähnen oder einem üblen Geruch unerlässlich. Um Zahnstein vorzubeugen, bieten Sie Ihrem vierbeinigen Freund Kauknochen, Rinderohren o.Ä. und verwenden Sie Spielzeug aus Baumwolle. Der Hund ist beschäftigt und die Zähne werden erstklassig auf spielerische Weise gesäubert.

Pfoten
Nach jedem Spaziergang sollten die Pfoten Ihres Hundes auf Fremdkörper wie z.B. Splitter oder Stacheln untersucht werden. Schmerzhafte Entzündungen können so vermieden werden. Im Winter setzen Splitt und Streusalz den Pfoten extrem zu. Splitt verursacht kleine Verletzungen, welche die Ballen erst für
das Salz sensibel machen. Sicheren Schutz bieten hier passende Hundeschutzstiefel. Sogar die robusten Schlittenhunde tragen bei Rennen diese Pfotenschützer!

Krallen
Bei Hunden, die zu wenig bewegt werden oder häufig auf weichem Untergrund laufen, werden die Krallen schnell zu lang und müssen geschnitten oder abgefeilt werden. Wenn der Hund aufrecht steht, dürfen die Krallen den Boden nicht berühren. Wenn Ihr Hund viel auf hartem Untergrund läuft, nutzen sich die Krallen ganz natürlich von selbst ab. Hundekrallen bestehen aus sehr hartem Horn und sind, im Gegensatz zu menschlichen Finger- und Zehennägeln, durchblutet. Sie dürfen daher auf keinen Fall zu kurz abgeschnitten
werden. Es besteht die Gefahr, dass die Blutgefäße innerhalb der Kralle verletzt werden. Dies kann zu Entzündungen führen. Deshalb sollte man sich das Krallenschneiden beim ersten Mal von einem Fachmann zeigen lassen.

Bewegungsapparat
Zu einer guten Hundepflege gehört natürlich auch die ausreichende und gesunde Bewegung. Die richtige Bewegung für den Hund beginnt schon im Welpenalter. Hier sollte wegen des Wachstums darauf geachtet werden, dass nur Bewegungen durchgeführt werden, die den Knochen sowie den Knorpelaufbau nicht behindern. Beginnen Sie mit dem Joggen oder Treppensteigen nicht schon im frühen Welpenalter. Achten
Sie darauf, dass Ihr Hund sich bei jeder Art von Bewegung nicht verletzen kann.

Gesund durch den Urlaub
Viele Hundebesitzer möchten auch im Urlaub nicht auf die Gesellschaft ihres Hundes verzichten. Um dem Hund jedoch einen ruhigen, erholsamen und gesunden Urlaub zu sichern, sollten auch hier unbedingt einige Dinge beachtet werden. Bei langen Autofahrten ist darauf Acht zu geben, dass immer wieder Pausen eingelegt werden, damit der Hund zwischendurch Bewegung hat und mit Wasser versorgt werden kann. Dies gilt nicht nur bei heißen Wetterverhältnissen. Vor jedem Urlaub ist es notwendig, einen Gesundheitscheck beim Tierarzt durchführen zu lassen. Ihr Tierarzt weiß auch über die Einreisebestimmungen der Urlaubsländer für Ihren Liebling Bescheid. Auch sollte der Insektenschutz auf das jeweilige Urlaubsland abgestimmt sein, damit Plagegeister keine Chance haben.