Mit dem Beginn des Frühlings verändern unsere Vierbeiner nicht nur ihre Gewohnheiten, sondern auch … ihre “Garderobe”!
Der Frühjahrsfellwechsel ist ein natürlicher Prozess, bei dem Hunde und Katzen ihre dichte Winterunterwolle abwerfen und sich auf die milderen Temperaturen vorbereiten. Diese Phase kann mehrere Wochen dauern und verdient besondere Aufmerksamkeit.
Fellwechsel im Frühjahr

Warum findet der Fellwechsel im Frühling statt?
Der Fellwechsel geschieht nicht zufällig: Er wird vor allem vom zunehmenden Tageslicht und den Temperaturveränderungen gesteuert. Sobald die Tage länger werden, erhält der Körper des Tieres ein Signal, das den Austausch des Fells in Gang setzt.
Der Fellwechsel ist wichtig, um:
- das Fell von abgestorbenen Haaren zu befreien, die Knoten, Hautreizungen oder Probleme bei der Temperaturregulierung verursachen können;
- ein leichteres Fell für warme Tage vorzubereiten;
- das Haarkleid zu erneuern und gesund, glänzend und funktional zu halten.

Der Frühjahrsfellwechsel bei Katzen
Katzen sind sehr sorgfältig in der Pflege ihres Fells – dennoch brauchen sie während des Fellwechsels manchmal etwas zusätzliche Unterstützung.
Was passiert bei Katzen?
- Wohnungskatzen verlieren das ganze Jahr über Haare, doch im Frühling ist der Haarausfall besonders stark.
- Langhaarkatzen (z. B. Maine Coon oder Perser) verlieren große Mengen Unterwolle, was das Risiko für Haarballen erhöht.
- Wenn der Fellwechsel nicht gut verläuft, kann die Haut empfindlicher werden und das Fell stumpfer wirken.
Wie kannst du deine Katze unterstützen?
- Tägliches Bürsten bei Langhaarkatzen; 3–4 Mal pro Woche bei Kurzhaarkatzen. Dies reduziert Haarballen und hält das Fell luftig.
- Ernährung mit Omega‑3- und Omega‑6-Fettsäuren: unterstützt ein gesundes Nachwachsen des Fells. Ideal sind Futtersorten mit Fisch oder Ergänzungen mit Lachsöl.
- Ausreichende Flüssigkeit: Wasser hilft, die Haut elastisch zu halten.
- Spiel und Bewegung: fördern die Durchblutung und einen gleichmäßigeren Fellwechsel.

Der Frühjahrsfellwechsel bei Hunden
Bei Hunden kann der Fellwechsel im Frühling deutlich stärker ausfallen – besonders bei Rassen mit Doppel- oder dichter Unterwolle.
Was passiert bei Hunden?
- Nordische Rassen (Husky, Deutscher Schäferhund, Akita …) und Hunde mit dichtem Fell verlieren in wenigen Wochen enorme Mengen an Unterwolle.
- Manche Hunde zeigen leichten Juckreiz, da die Haut nach dem Fellwechsel stärker freiliegt.
- Bei Wohnungshunden kann der Fellwechsel länger dauern, dafür aber weniger intensiv sein.
Wie kannst du deinen Hund unterstützen?
- Häufiges Bürsten, bei Hunden mit Doppelfell auch täglich. Ideal sind: Unterwollkämme, Kardierbürsten oder Fellhandschuhe.
- Gelegentliche Bäder mit mildem Shampoo: helfen, lose Haare zu entfernen (aber nicht übertreiben, um den pH-Wert der Haut nicht zu stören).
- Ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Proteinen und essenziellen Fettsäuren.
- Zeit im Freien: Bewegung unterstützt die natürliche Entfernung der abgestorbenen Haare.
Wann sollte man sich Sorgen machen?
Der Fellwechsel ist normal, doch in manchen Fällen ist ein Tierarztbesuch sinnvoll, z. B. wenn du bemerkst:
- haarlose Stellen (Alopezie);
- anhaltenden Juckreiz, Kratzen oder Knabbern;
- gerötete Haut, Schuppen oder Krusten;
- unangenehmen Geruch von Fell oder Haut;
- Bereiche, in denen das Fell kaum oder unregelmäßig nachwächst.
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