Petersilie

Petersilie zählt zusammen mit Schnittlauch zu den Küchenkräutern, die man unbedingt im Garten haben sollte.
Mit der richtigen Fruchtfolge können fast das ganze Jahr hindurch feine aromatische Blätter geerntet werden.

Die im Mittelmeerraum beheimatete Petersilie ist eine zweijährige Pflanze mit starken Pfahlwurzeln. Im ersten Jahr entwickelt sie viel Laub.
Obwohl jüngere Pflanzen mit ein bisschen Hilfe die Winterkälte überstehen können, empfehlen wir, die Pflanze im April auszusäen, wenn die Temperaturen circa zwischen 15 und 25 Grad liegen.
 
Herkunft
Petersilie zählt zur Familie der Doldenblütler und stammt ursprünglich aus Südosteuropa. Seit etwa 400 Jahren wird das beliebte Küchenkraut auch bei uns zum Verfeinern und Würzen von Fleisch, Fisch, Soßen, Suppen, Gemüse und Eierspeisen verwendet.
Pflege
Petersilie braucht viel Feuchtigkeit, verträgt jedoch keine Staunässe. Das regelmäßige Lockern des Bodens mit der Hacke fördert einen erneuten Austrieb nach der ersten Ernte und ist wichtig, um das Unkraut in Schach zu halten. Außer der Kompostgabe bei der Beetvorbereitung braucht diese Gewürzpflanze keine weitere Düngung.

Unser Tipp
Sobald die Pflanzen kräftig genug sind, können ab dem späten Frühjahr laufend frische Blätter geerntet werden. Am besten lässt sich Petersilie durch Einfrieren konservieren: Waschen Sie das Küchenkraut und schütteln Sie die Feuchtigkeit ab. Danach hacken Sie es, füllen es in kleine Folienbeutel oder Kunststofftöpfchen und legen diese in die Tiefkühltruhe.