Salbei

Salbei ist eine in der Küche weit verwendete Pflanze, insbesondere in bestimmten Regionen Italiens. Das unverwechselbare Aroma ist jedoch nicht der einzige Grund, warum er bei allen so beliebt ist.
Der aus den östlichen Mittelmeerländern stammende Strauch bevorzugt kalkhaltige, trockene und nicht zu kompakte Böden. Die mehrjährige Pflanze sollte an einem sonnigen Standort stehen.
Halten Sie ihn jedoch die Salbeipflanze vom Rosmarin fern, da die beiden Pflanzen nicht gerne in unmittelbarer Nähe wachsen und gedeihen!

Pflege der Pflanze
Salbei ist eine Pflanze, die lange Trockenperioden verträgt und daher nur sparsam gegossen werden sollte. Stattdessen wird sie zum Zeitpunkt der Pflanzung reichlich bewässert. Was die Düngung betrifft, so bevorzugt die Pflanze nur eine einmalige: im Herbst.
Sie muss nicht besonders beschnitten werden, man kann sie zurückschneiden, wenn man sieht, dass sie zu wuchtig wird.
 
Herkunft
Die Pflanzengattung Salbei (Salvia) gehört zur Familie der Lippenblütler. Seit Jahrtausenden ist Salbei eine der wichtigsten Heilpflanzen, wie der Name "salvia" (von lateinisch "salvare" für heilen) andeutet. In den mittelalterlichen Klostergärten zählte die Pflanze zu den vielfältig genutzten und unabdingbaren Kräutern. Die Gattung Salbei ist äußerst umfangreich – rund 900 verschiedene Arten sind bekannt. Einige Arten und Sorten werden ausschließlich als Zierpflanzen genutzt.
Therapeutische Eigenschaften
Salbei-Kräutertee wirkt hustenlindernd, heilt Halsschmerzen und lindert Magenbeschwerden.
Bei Fieber senkt es die nächtlichen Schweißausbrüche. Es wird empfohlen, den Kräutertee nur 3 Minuten lang zu kochen, damit er seine medizinischen Eigenschaften optimal behält.

Unser Tipp
Für die richtige Ernte des Salbeis empfehlen wir, die grünsten und jüngsten Wedel mit einer sauberen Schere abzuschneiden, so dass ein ca. 8-10 cm langer Zweig mit 3 wachsenden Blattachseln an der Basis übrigbleiben.